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Bruck Ausgangspunkt zur

Hochalpenstrasse 1930

 

Das "Märchenschloss" Fischorn

 

Die Fürstenfamilie wird 1862 

in Bruck ansässig

 

Kaiser Franz Joseph besucht

1879 erstmalig Bruck

 

Bruck vor und nach dem

verherenden Brand 1867

 

 

 

 


Bruck - Großglockner                  

         

........das gemütliche Dorf bei Zell am See und Kaprun.

 

Bruck - Großglockner liegt am Rande des Nationalpark Hohe Tauern, der Europa Sportregion, im Salzburgerland, zwischen der Bezirkshauptstadt Zell am See und nahe des Skihauptortes Kaprun mit dem Gletscherschigebiet Kitzsteinhorn.

 

Im Ortszentrum von Bruck wurde 1930 der Kilometer Stein „0,00“ für den Bau  der Großglockner Hochalpenstraße gesetzt und stellt heute das gewaltigste und modernste Straßenbauwerk dar.

 

Für das kleine verschlafene Dörfchen wurde mit dem Bau der Strasse der Fremdenverkehr im Ort sehr stark belebt und das Leben, sowie die Wirtschaft dadurch in ganz besonderer Weise geprägt.  

 

Doch bereits schon im 1800 Jahrhundert war das „Brucker Dörfchen“ in Adelskreisen in aller Munde.

 

In einem Zeitungsbericht  hieß es sogar „das unsere Poststrasse jetzt ziemlich belebt ist mit Geschäftsleuten, Badegästen und Herren, welche sich im Gebirge einige Zeit aufhalten wollen“.

 

Die außerordentliche Gastlichkeit wurde von Freiherr von Augustin in seinem Buch „ Das Pinzgau“ in den höchsten Tönen gelobt und auch der Schriftsteller Alexander von Villers sprach mit Begeisterung über seinen Aufenthalt hier in Bruck. Was dazu führte das der Adel sich mehr und mehr für die wunderschöne paradiesische Landschaft interessierte .

 

Johannes II., regierender Fürst von und zu Liechtenstein kaufte 1862 das Schloß Fischhorn und siedelte mit seiner Familie und seiner Schwester Sophie, Fürstin zu Löwenstein in Bruck an. 

 

1867 überschattet der Große Brand von Bruck jedoch die Geschichte von diesem kleinen idyllischen Ort. Das Dorf wurde fast völlig zerstört. Zwölf Häuser mit acht Stellen und Scheunen, darunter auch die Kirche, Pfarrhof und die Schule wurden ein Raub der Flammen.

 

Es ist heute noch bewundernswert, wie entschlossen und rasch die Brucker damals an den Wiederaufbau gingen. Bis 1869 waren die meisten Häuser und das Pfarrhaus wieder bewohnbar. Ein neues Schulhaus , mit einer Gemeindekanzlei wurden auch fertig gestellt.

 

Mit dem Ausbau der Bahnstrecke von und nach Bruck 1877 wurde für die Touristen aller Länder neue Möglichkeiten eröffnet. Kaiser Franz Joseph I. reiste das erstemal mit dem kaiserlichen Sonderzug nach Bruck. Dieser ermöglichte es auch das 1893 mit der Erweiterung einer Strasse nach Ferleiten begonnen wurde. 

 

Um die Jahrhundertwende war der wohl größte  wirtschaftliche Aufschwung in Bruck zu verzeichnen. Zu dieser Zeit waren bereits viele Handwerksbetriebe, Gemischtwarenhändler und Gasthäuser mit Übernachtungsmöglichkeiten vorhanden.

 

Bis 1982 konnte Bruck insgesamt 228 entstandene Beherbergungsbetriebe verzeichnen, die sich von der Anzahl her bis heute nicht wesentlich verändert hat. Für Deutschland wurden wir in den achtziger Jahren auch recht interessant. In der deutschen Zeitung „Die Zeit“ erschien ein Beitrag mit dem Titel „Abends wird das Schlafdorf wach“ es wurde unter anderem über die Wintersportmöglichkeiten in Bruck berichtet. Nun hatte auch Deutschland unser „kleines Brucker Dörfchen“ für sich entdeckt.........